Montag, 30. April 2018

E-Book: Der 31. April

Eine Parallelwelten-Geschichte, die gerade passt, weil heute der 30. April ist:



Die Kurzgeschichte "Der 31. April" entstand 1997, auf dem Höhepunkt des US-amerikanischen Space-Shuttle-Programmes. 

Deshalb kommen auch Anspielungen auf Bill und Hillary Clinton vor. Der US-Wahlkampf 2016 war damals noch nicht abzusehen. So konnte ich nicht vorhersehen, dass Hillary Clinton später tatsächlich für das höchste politische Amt der USA kandidieren würde. 

Trotzdem ist die Idee einer US-Präsidentin bis jetzt immer noch Science-Fiction geblieben.





Sonntag, 18. Februar 2018

Wenn die Eltern demenzkrank werden


Anmoderation:

Rund um die Uhr im Einsatz. Das ist der Alltag für viele Menschen, die ihre Angehörigen pflegen. Was bedeutet es, immer mehr Ent­scheidungen zu über­neh­men und quasi „zu den Eltern der eigenen Eltern“ zu werden? Bei der Angehörigenberatung in Nürnberg können sich pflegende Töchter austauschen und sich gegenseitig helfen und stärken. Roland Rosenbauer hat eine dieser Töchtergruppen besucht.



Beitrag:


Dienstag, 5. Dezember 2017

Franken-Life:24 Stunden Musik – Ein Marathon für den guten Zweck

FORCHHEIM (rr) – Von Freitag, 1. Dezember um 18.00 Uhr bis Samstag, 2. Dezember veranstaltete der Musikverein Buckenhofen in seinem Musikheim, zur Staustufe 8, ein großes Benefizkonzert, den 24-Stunden-Musikmarathon.
Es war ein in Deutschland einmaliges und wahrscheinlich sogar erstmaliges Konzert in dieser Dimension. Einen ähnlichen Musikmarathon gab es bisher nur in den Niederlanden, sagt Bereichsvorstand Heiner Kredel stolz.
Dabei wechselte die Besetzung des Marathon-Orchesters im Stundentakt. Alle Musikerinnen und Musiker der Bläserphilharmonie Forchheim, der Buckenhofener Blasmusik, des Jugendblasorchesters und des neuen Blasorchesters machten mit.

Der Musikmarathon wurde zum krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Bläsermusik aus Buckenhofen".

Eine schöne Überraschung war für den Verein Anfang November die Ehrung seines Dirigenten Mathias Wehr. Er bekam für seine Arbeit in der Bläserphilharmonie Forchheim den Forchheimer Kulturpreis "Triton" überreicht. Die Gesellschaft zur Förderung von Kultur in Forchheim, die Sparkasse Forchheim und die Stadt Forchheim würdigten damit auch die kontinuierliche, musikalische Jugend- und Vereinsarbeit.


Franken-Life war beim Auftakt des Marathon dabei. Roland Rosenbauer hat mit dem Dirigenten Mathias Wehr gesprochen.




Samstag, 2. Dezember 2017

Weihnachten in Forchheim

FORCHHEIM (rr) – Gemütlich und besinnlich ist es in der Adventszeit vor der spätmittelalterlichen Fachwerkfassade des Forchheimer Rathauses.
Eingehüllt in den Duft von Glühwein, fränkischem Lebkuchen und Bratwürsten genießt der Besucher das beschauliche Bild. Das Nostalgie-Karussell entführt seine Fahrgäste in eine eigene Traumwelt. Traditionelle Weihnachtsmusik und Unterhaltung lokaler und regionaler Gruppen sorgen ab 17.30 Uhr für weihnachtliche Stimmung.
Am Freitag, 1. Dezember wurde das erste Fenster des lebendigen Adventskalenders geöffnet, ein Engel verkündete pünktlich um 18.30 Uhr den Menschen seine vorweihnachtliche Botschaft.

Drei echte Weihnachtsengel verkünden im Wechsel täglich im „schönsten Adventskalender der Welt“ weihnachtliche Verse. Die Weihnachtsbotschafterinnen sind heuer die 15jährige Luisa Zametzer aus Kersbach, Lilly Schneider (17) und Johanna Thiesmeier (18), beide aus Forchheim.


Franken-Life hat Lilly Schneider vor ihrer Premiere zum Friseur begleitet und dokumentiert den Wandel des Mädchens von Nebenan zum Weihnachtsengel. Roland Rosenbauer hat mit ihr und mit Forchheims Bürgermeister Franz Streit gesprochen.




Die Erwartung der Besucher gilt der Verlosung, denn mit dem „Fensterchen“ geht es jeden Abend auch um einen attraktiven Preis im Wert von mindestens 250 Euro. Die Spannung erreicht am Heiligabend ihren Höhepunkt, wenn sich um 12.00 Uhr das Rathaustor auftut und als Hauptgewinn ein Auto präsentiert wird. Wenn an diesem Tag der Engel feierlich die große Truhe öffnet, sind nochmals alle gekauften Lose im Spiel.

Zum Abschluss oder auch einmal zwischendurch lädt die Pferdekutsche zu einer Rundfahrt durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt ein. Ein detailliertes Programm des Forchheimer Adventskalenders ist in der Tourist-Information im Innenhof der Kaiserpfalz erhältlich.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Marktspiegel: In Forchheim tanzen die Puppen

Plakatmotiv der Puppentheatertage im Jungen Theater
Foto: Veranstalter

FORCHHEIM (rr) - Am Freitag, 20. Oktober um 9.00 Uhr beginnen im Jungen Theater, Kasernstraße 9, die 22. Forchheimer Puppentheatertage. Sie gehören zu den traditionsreichsten Veranstaltungen im Jungen Theater.

Inhaltlich wird der Fokus auf klassisches Puppentheater für Kinder und Erwachsene gesetzt, das aber durchaus auch zeitgenössische Erzählansätze verfolgt.

Auch in der 22. Auflage finden die Veranstaltungen gebündelt an einem verlängerten Wochenende und nicht wie früher über bis zu 10 Tage verteilt statt. Dadurch präsentieren sich die Puppentheatertage wieder als kleines, aber feines Festival rund ums Puppenspiel.


Das Programm wird diesmal von drei Kompagnien bestritten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch hervorragend in das Profil der Puppentheatertage passen:

Anne Klinge stellt das Puppentheater vom Kopf auf die Füße. Binnen weniger Augenblicke ist das Publikum den spielenden Füßen verfallen.

Das Hohenloher Figurentheater gehört zu den traditionsreichsten Puppentheatern in Deutschland. In ihren Inszenierungen verfolgen sie jedes noch so kleine Detail mit höchster Aufmerksamkeit und beweisen so stets aufs Neue, dass gutes Puppentheater weit mehr ist als gekonntes agieren mit Puppen.

Das Theater Kuckucksheim aus Heppstädt ist mittlerweile eine Puppenspielerdynastie: Benjamin Seeberger vertritt die junge Generation des fränkischen Kulttheaters, bei dem die Interaktion zwischen Puppen und Puppenspieler Grundvoraussetzung ist.

Los geht es am Freitag um 9.00 Uhr mit einer Sondervorstellung für Kindergärten. Mit dem bekannten Märchen „Der Froschkönig“ präsentiert Anne Klinge ein Fußtheatermärchen für die Kleinen ab drei Jahren.

Um 20.00 Uhr folgt am gleichen Ort mit der Oper „Die Zauberflöte“ ein Programm für Erwachsene. Mit großem Charme und Witz entstehen aus den Füßen von Anne Klinge Pamina und Tamino, Papagena und Papageno, Sarastro und die Königin der Nacht. Gumminasen auf der Fußsohle, kleine Perücken auf den Zehen, bunte Kostüme und natürlich die bekannte Mozart-Musik – in Ausschnitten – ergibt diese besondere Version der „Zauberflöte“. An mancher Stelle augenzwinkernd abgewandelt ist die den Opernfans gut vertraute Geschichte, ein bisschen um die Ecke gedacht, aber einzigartig zu Fuß.

Am Samstag, 21. Oktober um 15.00 Uhr gibt es eine Vorstellung für die ganze Familie: Das Theater Kuckucksheim zeigt die Erlebnisse des Maulwurfs Grabowski nach dem Buch von Luis Murschetz. Eines Tages stören riesige Bagger mit großen Bauvorhaben das friedliche Leben des Maulwurfs. Deshalb beschließt er traurig, irgendwohin zu ziehen, wo es noch saftige Wiesen mit weicher, lockerer Erde gibt …

Um 20.00 Uhr folgt am Samstag ein weiteres Stück für Erwachsene. Das Hohenloher Figurentheater inszeniert „Faust“. 1589 wurde die Sage des berüchtigten deutschen Magiers und Schwarzkünstlers Johannes Georg Faust vom Engländer Marlowe als Drama bearbeitet und in Deutschland wieder aufgegriffen. Sie fand als Volksschauspiel weite Verbreitung. Besonders die Puppenspieler bedienten sich gerne dieses Stoffes. Goethe, der ein solches Puppenspiel in seiner Jugend sah, ließ sich davon zu seinem überragenden Werk „Faust“ inspirieren.

Die Inszenierung des Hohenloher Figurentheaters beruht auf dem „Doktor Faustus“ von Marlowe. Mit Hilfe der handgefertigten wunderschönen Puppen entführen die Spieler das Publikum in eine mittelalterliche Welt mit ihren Vorstellungen von Gut und Böse, von Teufelsbund und Höllenfahrt.

Am Sonntag, 22. Oktober um 15.00 Uhr machen die Hohenloher am gleichen Ort weiter mit einem Kinderbuchklassiker für Zuschauer ab 6 Jahren und für Familien: „Der kleine Vampir“. Johanna und Harald Sperlich bringen die Geschichte von Anton und seinem Vampirfreund Rüdiger erstmals als Figurentheater auf die Bühne. Gespielt wird mit Maskenschauspiel sowie mit ca. 50 – 60 Zentimeter großen Tischmarionetten in einer raffinierten Drehbühne.

Mit einer weiteren Aufführung des kleinen Vampirs nach dem Buch von Angela Sommer-Bodenburg als Sondervorstellung für Kindergärten und Schulen um 9.00 Uhr enden die Puppentheatertage am Montag, 23. Oktober.

Sonntag, 17. September 2017

Franken Life - 60 Jahre Marinekameradschaft Forchheim

FORCHHEIM (rr) – Tief im Binnenland feierte die Marinekameradschaft Forchheim ihren 60. Geburtstag. 1957 als Marine-Veteranenverein gegründet hat sie sich zu einer aktiven maritimen Vereinigung entwickelt, die ihr Vereinsschiff auf Kurs hält und sich beispielhaft um die Jugend kümmert.
Der Verein ist heute für alle offen, die sich für maritime Themen interessieren, pflegt maritimes Kulturgut und betreibt Seesport. Sein Shantychor „Die Regnitzmöven“ muss den Vergleich mit den Chören an den Küsten nicht scheuen und der „Tag des Meeres“ und das „Hafenfest“ sind feste Größen im Veranstaltungskalender der Stadt Forchheim geworden.


Zum Jubiläum wurde der Vorsitzende Hans Gerhard Braun für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und Walter Stiel als einzig noch lebendes Gründungsmitglied für die 60-jährige Mitgliedschaft.

Doch was hat Franken mit dem Meer zu tun?

Die Wirtschaft in Bayern wird durch den Export bestimmt, und 50 Prozent aller Warenströme laufen über das Meer. Hier hat die Marine eine wichtige Funktion, die Seewege zu sichern und die Containerschiffe vor Piraten zu schützen.
Unter anderem auch aus diesem Grund kam die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm als Schirmherrin der Jubiläumsfeier ins Festlokal nach Buckenhofen, um persönlich zu gratulieren. Gemeinsam mit der Marinekameradschaft engagiert sie sich im Freundeskreis für die Besatzung der Bundeswehr-Fregatte BAYERN.

Roland Rosenbauer sprach mit Hans Gerhard Braun, dem 1. Vorstand der Marinekameradschaft Forchheim:



Auch der Präsident des Deutschen Marine Bundes, Karl Heid, feierte mit den Forchheimer Kameraden. Sepp Motl, stellvertretender Landesleiter in Bayern, überreichte die Jubiläumsurkunde zum 60. Geburtstag.

Das nächste Jubiläum steht bereits an: Nächstes Jahr wird der Shantychor 50 Jahre alt. Auch das soll natürlich groß gefeiert werden.

Fotos: Roland Rosenbauer

Der Shantychor „Die Regnitzmöven“ sang zum Jubiläum der Marinekameradschaft.

Von links: Rudi Peterke, Barbara Stamm, Hans Gerhard Braun,
Walter Stiel, Karl Heid und Michael Hofmann (MdL).

Treffen des Freundeskreis "Fregatte Bayern e.V." beim 60. Geburtstag der Marinekameradschaft in Forchheim: Freundeskreis-Vorsitzender Rudi Peterke, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der 1. Vorsitzende der Marinekameradschaft Forchheim Hans Gerhard Braun (von links)

Mittwoch, 30. August 2017

Franken Life - Greifvogelschau im Wildpark Hundshaupten 2017

HUNDSHAUPTEN (rr) – In den Sommermonaten kann an fast jedem Sonntag im Wildpark Hundshaupten bei Egloffstein in der Fränkischen Schweiz um 14.00 Uhr eine Greifvogelschau besucht werden.
Die Greifvogel-Auffangstation Mittelfranken kümmert sich um verletzte Greifvögel und Eulen.

Sie wird von Menschen getragen, denen das Wohl der Tiere, der Schutz ihres Lebensraums und die Information über die Lebensweise und die kleinen Geheimnisse von Greifvögeln und Eulen am Herzen liegt. Im Verein sind Falkner, Sachkundige im Umgang mit Greifvögeln und Eulen, aber auch Fans dieser gefiederten Jäger oder einfach nur faszinierte Beobachter dieser Vögel.
Die Station wurde vom ersten Vorsitzenden Andreas Ritz in Eigenleistung und mit viel privater Unterstützung gebaut.
Franken Life hat eine Greifvogelschau besucht. Roland Rosenbauer hat mit Andreas Ritz gesprochen.


Weitere Informationen unter 09197/ 396 oder www.gam-ev.de